Mai 2009 - Schulfruchtprogramm

Deutscher Fruchthandelsverband fordert zügige Umsetzung des Schulfruchtprogramms

MÜNCHEN - Scharf kritisiert hat der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV) die nach wie vor ungeklärte Umsetzung des EU-Schulfrucht-Programms in Deutschland. Mit diesem Programm sollen Obst und Gemüse an Kinder in Vorschulen, Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen abgegeben werden. Die EU stellt Deutschland aus diesem Programm 12,5 Millionen € zur Verfügung, aber nur wenn die gleiche Summe auch von Deutschland aufgebracht wird.

Streit um Finanzierung des EU-Schulfruchtprogramms muss endlich aufhören

Seit Monaten ist die Finanzierung des Programms zwischen Bund und Ländern umstritten. „Jeder schiebt dem anderen die Verantwortung zu. Dieses äußerst ärgerliche Hick-Hack zwischen Bund und Ländern ist nicht nur für den deutschen Fruchthandel nur schwer nachzuvollziehen“, so Marcus Niebisch vom DFHV-Landesverband Bayern. Auf der einen Seite werde die Politik nicht müde, zu mehr Konsum von Obst und Gemüse aufzurufen. Auf der anderen Seite sähen sich Bund und Länder nicht in der Lage, ein sinnvolles Programm wie das Schulfruchtprogramm beherzt umzusetzen.
Der DFHV und seine Mitgliedsunternehmen seien bereit, die Umsetzung des Projekts vor Ort schnell und effektiv zu unterstützen. „Voraussetzung ist allerdings, dass die Politik endlich eine positive Entscheidung fällt.“ (Marcus Niebisch, Verband des Bayerischen Frucht-Import und -Großhandels e.V., München)

Pressemitteilung (PDF)